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cbd gesetz schweiz

Recently, the production and sale of low-THC cannabis products have increased considerably and raise various health and legal issues. While these products are not subject to the Narcotics Act, they can nonetheless not be sold and advertised at will. Depending on product category, their industrial processing is subject to the Therapeutic Products Act, the Foodstuffs Act or the Product Safety Act. To raise awareness of the legal framework among potential suppliers, Swissmedic, the Federal Office of Public Health, the Federal Food Safety and Veterinary Office and the Federal Office for Agriculture have elaborated a fact-sheet (see Cannabidiol (CBD) document under Documents > Regulation and Enforcement).

The Federal Office of Public Health, FOPH supports the cantons, communities and specialist institutions in developing and implementing measures for the prevention, early detection and intervention and treatment of addiction problems.

High levels of use and long-term use are associated with a greater incidence of critical life problems, associated with serious developmental disorders, social disintegration and subsequent addiction.

As a psychoactive substance, cannabis is smoked, with or without tobacco, as marijuana (dried flower heads) or hashish (resin from the flower heads). Rarely, it is consumed dissolved in drinks or food. Depending on its composition and dose, effects range from calming to euphorigenic to mildly hallucinogenic.

Cannabidiol (CBD)

The effect of THC impairs driving, the ability to pay attention, to concentrate and to learn. Continuous high levels of use can negatively impact performance at school or at work. Frequently smoking cannabis mixed with tobacco also increases the risk of respiratory or cardiovascular diseases.

From a public health perspective, frequent use of large amounts of cannabis over a long period is particularly problematic. Although this risk group in Switzerland is relatively small (fewer than 100,000 people), these individuals are at increased risk of mental, social and physical problems as a result of cannabis use.

Cannabis flowers intended for smoking with a high proportion of cannabidiol (CBD) and less than 1% THC can be sold and purchased legally. CBD is the second most prevalent cannabinoid in cannabis after THC. While THC is responsible for the intoxicating effect of cannabis, CBD does not have a psychoactive effect and is therefore not covered by the Narcotics Act.

Cannabis with less than 1% THC

In terms of advice, the FOPH offers the online advisory portal SafeZone.

Cannabis products with less than 1% THC are not subject to the Narcotics Act and are therefore increasingly exploited commercially. Products containing the non-intoxicating substance CBD in particular are gaining importance.

Das heisst etwa: Die Kontrolle der Produktion und des Handels muss durch staatliche Organe gewährleistet sein – insbesondere betreffend Jugendschutz, Konsumentenschutz und Information. Der medizinische muss vom nichtmedizinischem Markt getrennt werden.

Die Neuregelung ins Rollen gebracht hatte der Berner Mitte-Nationalrat Heinz Siegenthaler mit einer parlamentarischen Initiative. Mit dieser fordert er die «Regulierung des Cannabismarkts für einen besseren Jugend- und Konsumentenschutz». Vierzig Mitglieder des Nationalrats aus allen Fraktionen gehören zu den Mitunterzeichnenden der Initiative.

Nach der Nationalratskommission sprach sich nun auch die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) für diesen Schritt aus. Der Entscheid fiel mit 9 zu 2 Stimmen, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Damit ist der Ball wieder bei der SGK-N.

Konkret fordert diese, Anbau, Produktion, Handel und Konsum von THC-haltigem Cannabis nach den Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Suchtfragen (EKSF) gesetzlich neu zu regeln. Dabei soll das Viersäulenmodell der schweizerischen Drogenpolitik berücksichtigt werden.

Ziel ist es, den Schwarzmarkt durch die Aufhebung der Prohibition auszutrocknen, wie es im Initiativtext heisst. Stattdessen sollen Regeln zur Besteuerung und Bewerbung sowie zum Anbau für den persönlichen Gebrauch von Cannabis etabliert werden.

Cannabisprodukte und Cannabisblüten mit weniger als 1 % THC und einem hohen Anteil CBD sind in der Schweiz erlaubt und können in Shops und im Internet legal gekauft werden. MEDCAN empfiehlt CBD-Vollextrakte zu verwenden. Die Forschung zeigt das pflanzliche Verbindungen dank Entourage-Effekt besser wirken als Isolate.

Grundsätzlich können jede Ärztin und jeder Arzt die Bewilligung beantragen. Wird sie genehmigt, dürfen im Anschluss dem Betroffen cannabishaltige Arzneimittel – sogenannte Magistralrezepturen – verschrieben werden. Die Magistralrezepturen, das heisst auf den Betroffenen abgestimmte Rezepturen, werden nur an schwerkranke oder austherapierte Personen abgegeben.

Im November 2008 hat das Schweizer Stimmvolk eine Revision des Betäubungsmittelgesetzes angenommen. Das Gesetz trat im Juli 2011 in Kraft. Die Revision brachte einige Lockerungen mit sich, die es nun erlauben, Cannabis medizinisch einzusetzen – vorausgesetzt die Patientin bzw. der Patient ist im Besitz einer vom Bundesamt für Gesundheit genehmigten Ausnahmebewilligung. Diese ist 12 Monate gültig und muss dann erneuert werden. Jede Verlängerung bedeutet grossen Aufwand.

Seit 2011 dürfen Ärztinnen und Ärzte Cannabis-Arzneimitteln zu medizinischen Zwecken unter gewissen Voraussetzungen verschreiben. Laut Schätzungen des BAG setzen in der Schweiz 70’000 bis 100’000 Personen Cannabis medizinisch ein, aber nur einige Tausend verfügen über eine entsprechende Bewilligung des BAG.

Nur CBD-Produkte mit weniger als 1 Prozent THC-Anteil erlaubt

Patientinnen und Patienten, die im Besitz einer BAG-Bewilligung sind, können jedoch nicht einfach in jeder beliebigen Apotheke ihre Medizin beziehen. Nur zwei Apotheken in der Schweiz, die Bahnhofapotheke in Langnau und die Hänseler AG in Herisau, geben Cannabistinktur, Cannabis-Öl oder synthetisch hergestellte Produkte wie Dronabinol ab. Die Kostenübernahme durch die Krankenkassen ist freiwillig und deren Kulanz überlassen. Die Behandlung mit Cannabis in Form von Blüten oder Harzen ist gesetzlich verboten.

Das Cannabis-Spray Sativex ® ist derzeit das einzige Cannabis-Arzneimittel, das in der Schweiz heilmittelrechtlich zugelassen ist. Es darf ohne Ausnahmebewilligung des BAG an Personen mit Spastiken, wie sie bei Multipler Sklerose oder Querschnittslähmung vorkommen, verschrieben werden.

Hier finden Sie eine Anleitung, wie eine Sonderbewilligung beantragt werden muss.

Ein bewilligungsfreies Cannabis-Medikament